Spendenaktion

 

Eine Aktion, welche uns in diesem Jubiläumsjahr sehr am Herzen liegt ist unsere Spendenaktion. Soziale Verantwortung wahrzunehmen hat in der KOSTAL-Gruppe bereits Tradition und so durfte gerade in diesem besonderen Jahr eine gemeinnützig ausgerichtete Aktion auch nicht fehlen. Im Einklang mit unserem Anspruch die Aktionen auf Stabilität und Langfristigkeit auszurichten sowie einen lokalen Bezug herzustellen, haben wir uns entschieden die Stiftung Solarenergie aus Freiburg zu unterstützen, die Licht für Bildung und Entwicklung in die ärmsten Regionen der Welt bringt.
Weltweit leben 80% der Menschheit in energiebedingter Armut, die meisten in den sonnenreichsten Gegenden unserer Erde. Solarenergie bietet den Menschen dort eine grundlegende Verbesserung ihres Alltags und eine günstige, saubere und sichere Lösung. Die Arbeit der Stiftung Solarenergie unterstützt die Menschen in Afrika und Asien dabei, durch Solarenergie ihre Lebenssituation zu verbessern. Es geht dabei nicht um einmalige Hilfsmaßnahmen. Mit Spenden finanzierte Solarprojekte müssen den Anspruch der „Hilfe zur Selbsthilfe“ haben, wenn sie eine dauerhafte Entwicklung in Gang setzen wollen.
Für jede Bestellung von PIKO-Wechselrichtern, die dieses Jahr bei uns eingeht, spenden wir 10€ an die Stiftung Solarenergie für den Aufbau des Solardorfs Kasozi in Uganda. Wir freuen uns, diese herausragende Arbeit unterstützen zu können und werden gerne hier über die Fortschritte und Entwicklungen berichten. Wenn Sie auch aktiv werden wollen, können Sie uns gerne durch Ihre Bestellung unterstützen oder wir vermitteln den direkten Kontakt zu der Stiftung.

 

Über die Stiftung

Die Stiftung Solarenergie mit Sitz in Merzhausen bei Freiburg ist seit 2006 aktiv und unterstützt die ländliche Entwicklung und Armutslinderung in ländlichen Regionen von Entwicklungsländern. Für den wirtschaftlichen Fortschritt ist Energie besonders ausschlaggebend. Daher setzt sich die Stiftung für eine zuverlässige und dauerhafte Versorgung mit Solarenergie ein.

Grundsatz der Mitarbeiter ist die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Hilfsmaßnahmen. Es werden keine Projekte über die Köpfe der Dorfbewohner hinweg entschieden, sondern diese sind am gesamten Projektprozess beteiligt. Aktionen werden nur umgesetzt, wenn sie von allen Beteiligten befürwortet und unterstützt werden. Auch sind dies keine einmaligen Hilfsmaßnahmen, sondern dienen dem langfristigen und konsistenten Aufbau des Solarhandwerks in den ländlichen Regionen.

 

 

 

Solardörfer
Durch die Versorgung eines ganzen Dorfes mit Solarstrom soll gezeigt werden, dass und wie
dezentrale Solartechnik eine wirtschaftliche und soziale Entwicklung initiieren kann.
Aufgabe der Stiftung Solarenergie ist es, diese Entwicklung in den folgenden Jahren zu begleiten und, wo immer möglich, solare Lösungen für den sich entwickelnden Energiebedarf anzubieten oder zu vermitteln.
Die Solardörfer dienen zugleich der Förderung des Solarhandwerks. Bei der Umsetzung wesentlich ist daher die Zusammenarbeit mit einem lokalen Unternehmen. Dieses übernimmt neben der Installation auch Wartung und Service in den Folgejahren. In der Regel geschieht dies mit Unterstützung angelernter Helfer aus dem Dorf selbst.
Da im Rahmen des Stiftungsprojektes alle Haushalte nur eine Grundversorgung an Solarstrom erhalten, ist das Solarunternehmen auch erster Ansprechpartner für die Bewohner, wenn es um Erweiterungen und zusätzliche Erfordernisse geht.
Für dieses nachhaltige Konzept einer Dorfentwicklung wurde die Stiftung Solarenergie mehrfach international ausgezeichnet, zuletzt 2015 mit dem Enspire Award.

 

 

 

Das Solardorf Kasozi
Für 2016 ist das sechste Solardorf der Stiftung Solarenergie und das erste Solardorf in Uganda geplant. Kasozi, ein kleines Dorf im Luwero District - einer Region in der Mitte Ugandas.
Das Dorf besteht aus 164 Haushalten, einer Gesundheitsstation, zwei Anglikanischen und einer Katholischen Kirche, einer Moschee, zwei Schulen, einer Polizeistation und einem kleinen Laden. Außerdem gibt es dort auch einen Frisör und zwei Läden, die Handyladungen anbieten. Partner vor Ort wird ein lokales Solarunternehmen sein, das nahe des Dorfes ein Solarcenter hat und so auch bei Fragen und Problemen in erreichbarer Nähe ist.

Neben den Haushalten und der Schule soll vor allem die Gesundheitsstation in Kasozi solar versorgt werden. Ländliche Gesundheitsstationen bilden die Grundlage der medizinischen Versorgung. In den Gesundheitsstationen (Health Stations) erhalten die Einwohner Kasozis und der umliegenden Dörfer eine Basisversorgung bestehend aus:

  • Behandlung und Diagnose von Krankheiten
  • Vorsorge und Impfungen
  • Versorgung nach Unfällen
  • Betreuung von Schwangeren und Unterstützung bei der Geburt


Nur Licht und Strom sind in der Station sehr unzuverlässig verfügbar, dies ist jedoch eine Grundvorrausetzung will man die Gesundheitsversorgung nachhaltig und umfassend dort verbessern. Daher möchten wir die Gesundheitsstation von Kasozi solar elektrifizieren.


Die größten Probleme ohne Stromversorgung:

  • Keine Behandlungsmöglichkeit nach Einbruch der Dunkelheit (ca. 18 Uhr)
  • Keine ausreichende Kühlmöglichkeit für Medikamente und Impfstoffe
  • Unzureichende Vorsorge bei Schwangerschaften
  • Nur notdürftige Begleitung der häufig nachts stattfindenden Geburten
  • Bei Notfällen keine nächtliche Versorgung
  • Unzureichende Erreichbarkeit wegen fehlender Lademöglichkeit für Handys
  • Mangelnde Sicherheit in der Nacht
  • Eingeschränkte Möglichkeit von Hausbesuchen


Eine zuverlässige Versorgung mit Solarenergie ermöglicht vor allem:

  • eine sichere und zuverlässige Kühlung der Medikamente
  • die Behandlung von Patienten und Schwangeren auch nach Einbruch der Dunkelheit (ca. 18 Uhr)
  • ausreichende Begleitung der meist nachts stattfindenden Geburten

 

Weitere Informationen über uns finden Sie auf www.kostal-solar-electric.com 

 

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